1. Mein bester Fitness-Hack: Erhöhe die Intensität

Häufig werde ich gefragt: „Zimo, ich nehme einfach nicht ab. Ich mache mittlerweile schon mindestens 3x die Woche Sport, aber irgendwie tut sich trotzdem nichts.“ Dieses Problem haben häufig Personen, die sich bei ihrer Ernährung nur wenig oder gar nicht einschränken wollen.

Dann frage ich, wie die Leute trainieren und merke irgendwann: Ihr Training ist einfach nicht effektiv. Sie trainieren zwar regelmäßig, aber mit einem so niedrigen Energieaufwand, dass sich logischerweise nichts tut.

2. Ein Beispiel

Stell dir 2 identische Autos vor. Sie gleichen sich, wie ein Ei dem Anderen. Beide sollen die gleiche Streckefahren. Genau 100 Kilometer. Das eine Auto fährt die Strecke mit 100km/h und braucht genau 1 Stunde. Das andere Auto fährt mit genau 200km/h und braucht nur 30 Minuten. Aber welches Auto hat mehr Sprit verbraucht?

Für alle Leser/innen, die kein eigenes Auto besitzen und sich deswegen noch nie mit diesem Thema beschäftigen mussten: Das Auto, das 200km/h schnell fährt hat in der hälfte der Zeit sehr viel mehr Sprit verbraucht. Warum? Weil das Auto insgesamt sehr viel mehr Energie aufbringen musste, um die hohe Geschwindigkeit zu erzeugen.

Genauso ist es auch mit dem menschlichen Körper und der Fettverbrennung. Wenn du mit höherer Intensitättrainierst verbrennst du mehr Kalorien in weniger Zeit, als wenn du mit einer geringen Intensität und längere Zeit trainierst.

Und genau deswegen wird heute auch HIIT dem klassischem Cardio-Training vorgezogen. Es ist einfach sehr viel effizienter, sorgt durch die hohe Intensität für einen größeren Nachbrenneffekt und hat zu guter Letzt auch noch den Vorteil, dass sich deine Muskeln hierbei viel besser aufbauen.

Diese neu dazu gewonnenen Muskeln sorgen dafür, dass du insgesamt sowohl beim Training, als auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrauchst. Und das sorgt langfristig wiederum dafür, dass deine Pfunde noch schneller Purzeln.

Sowohl Abnehmen, als auch Definieren werden so mit der Zeit immer leichter.

3. Das größte Problem für Anfänger

Wenn du anfängst zu trainieren und gerade noch überhaupt nicht in Form bist, kann es sein, dass dein Muskelanteil im Vergleich zu deinem Körpergewicht sehr gering ist. Deswegen kommt dir das Training jetzt schon extrem schwer und intensiv vor, obwohl du eigentlich kaum etwas geschafft hast.

In unserem Bild mit den Autos kannst du dir einmal ein altes Auto vorstellen, dessen Motor zwar sehr viel Sprit verbraucht, aber trotzdem kaum Leistung bringt.

Das hört sich wahrscheinlich sehr frustrierend an. Und das ist es auch. Aber das gute ist: Nur du allein trägstdie Verantwortung dafür, was mit dem Auto passiert.

Willst du ewig eine alte Klapperkiste mit dir herumschleppen, die zwar viel Sprit verbraucht, aber trotzdem keine PS auf die Straße bringt? Oder willst du die an deinem Auto herumschrauben, neue Teile einbauen und irgendwann einen schnittigen Sportwagen haben?

4. Die Zeit ist dein Freund

Es kann wirklich sein, dass du einige Zeit brauchst, bis deine Muskeln beim Training eine Intensität erzeugen können, die so viel Kalorien verbrennen, dass du den gewünschten Abnehmeffekt erzielst. Deswegen ist es gerade am Anfang wichtig, dass du über die Ernährung ein paar Kalorien einsparst.

So hast du den Vorteil, dass du schon ein paar Kilos verlierst und dadurch noch motivierter bist. Gleichzeitig wirst du merken, wie dir das Training mit jedem unnötigen Kilo Fettgewebe immer leichter fällt.

Wenn du beispielsweise nur mit dem eigenen Körpergewicht trainierst, kannst du davon ausgehen, dass du jetzt in der gleichen Zeit mehr Wiederholungen schaffst.

Wie cool ist das denn?

Aber selbst, wenn du deine Ernährung nicht umstellst. Lass dich nicht entmutigen, wenn es mal nicht vorangeht. Such dir einen Trainer in deinem Gym. Such dir einen Freund, der bereits die Erfolge erreicht hat, die du noch erreichen willst oder bewirb dich bei mir für ein Coaching.

Übrigens: Wenn du dich beim Abnehmen nur auf die Waage verlässt, kann das sehr frustrierend werden. Hier erfährst du, wie du deinen Abnehmerfolg wirklich messen solltest.